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 Der Standart

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Master-of-Desaster
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BeitragThema: Der Standart   Di 25 Aug 2009, 09:14

Siberian Husky – FCI Standard Nr. 270

Ursprung

U.S.A
Verwendung

Schlittenhund
Klassifikation
Klassifikation FCI
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp.
Sektion 1 Nordische Schlittenhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Arbeitshund, schnell, leichtfüßig, frei und elegant in der Bewegung. Sein mäßig kompakter, dichtbehaarter Körper, die aufrecht stehenden Ohren und die buschige Rute weisen auf die nordische Herkunft hin. Seine charakteristische Gangart ist fließend und scheinbar mühelos. Er ist (nach wie vor) äußerst fähig, seine ursprüngliche Aufgabe als Schlittenhund zu erfüllen und leichtere Lasten in mäßigem Tempo über große Entfernungen zu ziehen. Die Proportionen und die Form seines Körpers spiegeln dies grundlegend ausgewogene Verhältnis von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer wider. Die Rüden sind maskulin, aber niemals grob; die Hündinnen sind feminin, aber ohne Schwächen im Aufbau. Ein Siberian Husky in richtiger Kondition, mit gut entwickelten, straffen Muskeln, hat kein Übergewicht.
Wichtige Proportionen
Hundefotos - Quelle: http://www.huskyzucht.info/
Foto © »of black dream wolves«

* Die Länge des Körpers, gemessen vom Schultergelenk bis zum Sitzbeinhöcker, übertrifft ein wenig die Widerristhöhe.
* Der Abstand von der Nasenspitze bis zum Stop ist gleich dem vom Stop bis zum Hinterhauptsbein.

Verhalten / Charakter (Wesen)

Das charakteristische Temperament des Siberian Husky ist freundlich und sanftmütig, aber auch aufmerksam und kontaktfreudig. Er zeigt nicht die besitzbetonenden Eigenschaften eines Wachhundes, noch ist er allzu misstrauisch gegenüber Fremden oder aggressiv gegenüber anderen Hunden. Von einem erwachsenen Hund darf ein gewisses Maß an Zurückhaltung und Würde erwartet werden. Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Begleiter und willigen Arbeiter.
Kopf

Hundefotos - Quelle: http://www.huskyzucht.info/
Foto © »of black dream wolves«
Oberkopf
Schädel Von mittlerer Größe und passend zum Körper, oben leicht gerundet und sich von der breitesten Stelle zu den Augen hin verjüngend.
Stop Gut ausgeprägt.
Gesichtsschädel
Nasenschwamm Schwarz bei grauen, lohfarbenen und schwarzen Hunden; leberfarben bei kupferfarbenen Hunden; bei rein weißen Hunden kann er fleischfarben sein. Die rosastreifige »Schneenase« ist zu akzeptieren.
Fang Von mittlerer Länge und von mittlerer Breite, sich zur Nase hin allmählich verjüngend, jedoch nicht spitz oder quadratisch endend. Der Nasenrücken ist gerade vom Stop bis zur Nasenspitze.
Lefzen Gut pigmentiert und eng anliegend.
Kiefer / Zähne Scherengebiss.
Augen Mandelförmig, mäßig auseinanderliegend und etwas schräg gelagert. Die Augen können braun oder blau sein, wobei ein braunes und ein blaues Auge sowie mehrfarbige Augen zu akzeptieren sind. Ausdruck durchdringend, aber freundlich, interessiert und sogar schelmisch.
Ohren Von mittlerer Größe, dreieckig, eng beieinanderstehend und hoch angesetzt. Sie sind dick, gut behaart, hinten leicht gewölbt, absolut aufrecht stehend, mit leicht abgerundeten, aufgerichteten Spitzen.

Hals

Mittlere Länge, gebogen, im Stand stolz aufgerichtet. Im Trab ist der Hals so gestreckt, dass der Kopf leicht vorgelagert getragen wird.
Körper
Rücken Gerade und kräftig, mit vom Widerrist zur Kruppe waagerecht verlaufender oberer Linie. Er ist von mittlerer Länge, weder verhältnismäßig kurz noch nachgebend wegen übermäßiger Länge.
Lenden Straff und trocken bemuskelt, schmaler als der Rippenkorb und leicht aufgezogen.
Kruppe Abfallend, doch niemals so steil, dass der Schub der Hinterläufe beeinträchtigt wird.
Brust Tief und kräftig, aber nicht zu breit; der tiefste Punkt liegt unmittelbar hinter und auf gleicher Höhe mit den Ellenbogen. Die Rippen sind gleich am Ansatz an der Wirbelsäule gut gewölbt, an den Seiten aber flacher, um einen freien Bewegungsablauf zu erlauben.

Rute

Die gut behaarte Rute in Form einer Fuchslunte ist knapp unterhalb der oberen Linie angesetzt und wird, wenn der Hund aufmerksam ist, üblicherweise in einem eleganten, sichelförmigen Bogen über den Rücken getragen. Dabei soll sich die Rute weder an der einen noch an der anderen Seite des Körpers ringeln, auch soll sie nicht flach auf den Rücken gedrückt werden. Eine hängende Rute ist normal, wenn der Hund ruhig und gelassen steht. Das Haar an der Rute ist mittellang und rundum annähernd gleich lang, wodurch die Rute wie eine runde Bürste aussieht.
Gliedmaßen

Vorderhand: Von vorne betrachtet, stehen die Läufe in mäßigem Abstand auseinander, parallel und gerade. Die Knochen sind substanzvoll, aber nie schwer. Die Länge der Läufe vom Ellenbogen bis zum Boden ist etwas größer als der Abstand vom Ellenbogen zum Schulterblattkamm. Afterkrallen an den Vorderläufen können entfernt sein.
Vorderhand
Schultern und Oberarm Schulterblatt gut zurückliegend. Der Oberarm ist vom Schultergelenk zum Ellenbogen etwas nach hinten gerichtet und nie senkrecht zum Boden. Die Muskeln und Bänder, die die Schulterblätter am Rippenkorb halten, sind straff und gut entwickelt.
Ellenbogen Eng am Körper anliegend, weder ein- noch ausgedreht.
Vorderfußwurzelgelenk Kräftig, aber biegsam.
Vordermittelfuß Von der Seite betrachtet, leicht schräg gestellt.

Hinterhand: Von hinten betrachtet stehen die Läufe in mäßigem Abstand auseinander und parallel. Afterkrallen, falls vorhanden, sollen entfernt werden.
Hinterhand
Oberschenkel Gut bemuskelt und kraftvoll.
Knie Gut gewinkelt.
Sprunggelenk Zeichnen sich gut ab und sind bodennah platziert.

Pfoten: Oval, aber nicht lang, von mittlerer Größe, kompakt und gut behaart zwischen den Zehen und Ballen. Die Ballen sind widerstandsfähig und dick gepolstert. Im natürlichem Stand zeigen die Pfoten weder nach innen noch nach außen.
Gangwerk

Schwungvoll und scheinbar mühelos. Der Siberian Husky ist flink und leichtfüßig. Im Ausstellungsring sollte er an einer locker hängenden Leine in einem mäßig schnellen Trab vorgestellt werden, dabei guten Vortritt und Schub zeigend. Der sich im Schritt bewegende Siberian Husky, von vorne nach hinten betrachtet, zeigt keinen bodenengen Gang; doch wenn er schneller läuft, tendieren die Läufe nach und nach zur Mitte hin, bis die Pfoten auf eine Linie gesetzt werden, die genau unter der Längsachse des Körpers verläuft. Wenn die Abdrücke der Pfoten sich decken, bewegen sich die Vorder- und Hinterläufe geradeaus gerichtet, ohne dass die Ellenbogen oder Kniegelenke weder ein- noch ausdrehen. Die Läufe bewegen sich parallel. Während der Bewegung bleibt die obere Linie straff und gerade.
Haarkleid

Haar: Das Haarkleid des Siberian Husky ist doppelt und mittellang, hat ein schönes, pelzartiges Aussehen, ist aber niemals so lang, dass es die klaren Außenlinien des Hundes verdeckt. Die Unterwolle ist weich und dicht und von genügender Länge, um das Deckhaar zu stützen. Die längeren, steifen Haare des Deckhaares sind gerade und etwas anliegend, nie harsch und nicht gerade abstehend vom Körper. Es sollte beachtet werden, dass das Fehlen der Unterwolle während des Haarwechsels normal ist. Das Kürzen der Tasthaare sowie der Haare zwischen den Zehen und um die Pfoten herum ist erlaubt, um ein gepflegtes Äußeres zu betonen. Das Trimmen des Haarkleides an jeder anderen Stelle sollte nicht geduldet und streng bestraft werden.

Alle Farben von schwarz bis rein weiß sind erlaubt. Eine Vielfalt von Zeichnungen am Kopf ist üblich, einschließlich mancher auffallender Muster, die bei anderen Rassen nicht zu finden sind.
Größe und Gewicht
Widerristhöhe
Für Rüden 53,5 - 60cm
Für Hündinnen 50,5 - 56cm
Gewicht
Für Rüden 20,5 - 28kg
Für Hündinnen 15,5 - 23kg

Das Gewicht steht im richtigen Verhältnis zur Widerristhöhe. Die genannten Größen und Gewichte bezeichnen die äußersten Grenzen ohne einem Extrem den Vorzug zu geben. Übermäßige Knochenstärke oder Übergewicht sollte bestraft werden.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Rassemerkmale des Siberian Husky sind mittlere Größe, angemessene Knochenstärke, harmonische Proportionen, leichte und freie Bewegungen, richtiges Haarkleid, ansprechender Kopf und ansprechende Ohren, korrekte Rute und gute Wesensart. Bestraft werden sollten zu schwere Knochen, übermäßiges Gewicht, gebundene oder schwerfällige Gangart, langes, raues Haarkleid. Ein Siberian Husky sollte nie so schwer oder grob erscheinen wie ein Zughund, aber auch nicht so leicht und zart wie ein Rennhund. Rüden und Hündinnen sollen erkennen lassen, dass sie zu grosser Ausdauer fähig sind. Außer den oben erwähnten Fehlern sind morphologische Fehler, die alle Rassen gemeinsam haben, beim Siberian Husky ebenso unerwünscht, wie bei jeder anderen Rasse, auch wenn sie hier nicht besonders erwähnt sind.

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte

* Schädel: Plumper oder schwerer Kopf; zu fein gemeisselter Kopf.
* Stop: Nicht genügend ausgeprägt.
* Fang: Entweder zu fein oder zu grob, zu kurz oder zu lang.
* Kiefer / Zähne: Jede Abweichung vom Scherengebiss.
* Augen: Zu schräg oder zu dicht beieinander liegende Augen.
* Ohren: Zu groß im Verhältnis zum Kopf; zu weit auseinanderstehend; nicht fest aufrechtstehend.
* Hals: Zu kurz und dick, zu lang.
* Rücken: Schwacher oder nachgebender Rücken; gewölbter Rücken; abfallende obere Linie.
* Brust: Zu breit; tonnenförmiger Brustkorb; Rippen zu flach oder schwach.
* Rute: Angedrückte oder allergeringste Rute; sehr buschige Rute; Rute zu tief oder zu hoch angesetzt.
* Schultern: Steile Schultern; lose Schultern.
* Vorderhand: Schwacher Vorbeugungsmittel; zu schwere Knochen; zu enger oder zu weiter Stand; ausgedrehte Ellenbogen.
* Hinterhand: Gestrecktes Knie, kuhhessig, zu enger oder zu weiter Stand.
* Pfoten: Nachgebende oder gespreizte Zehen; Pfoten zu groß und plump, zu klein und zart; zeheneng oder zehenweit.
* Gangwerk: Kurze, tänzelnde, elastische, schwerfällige oder rollende Gangart, kreuzend oder schräg laufend.
* Haar: Langes, raues oder struppiges Haarkleid; zu harsche oder zu seidige Textur; getrimmtes Haarkleid, außer an den erlaubten Stellen.

Ausschließende Fehler

* Aggressiv oder ängstlich.
* Rüden über 60 cm und Hündinnen über 56 cm.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
Anmerkung

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Quelle: vdh.de/media/lexikon/439/siberian_husky.pdf (30.03.2008)
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